DrachenChronik

Mittwoch 19. Mai 2021


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Rainer Style

Der Play-Button

Rainer bekommt den YouTube Play-Button für 100.000 Abonenten, die er erstmalig am 17.08.2020 erreicht hat.

Tags: youtube  

19,05,21: Rainerle(s) Button

altschauerberganzeiger.com - 20. Mai 2021 07:04:07

“Präsent tu Drachenlord … äh … for pässing hunderttausend Sappskreiber.”


Der Artikel für den Dienstag war noch nicht einmal veröffentlicht, da hockte unser fauler Frühaufsteher schon wieder vor der Webcam, um uns vor 7 Uhr mit einem Stream zu verwöhnen, dessen Titel eigentlich der blanke Hohn ist:

“Mittwoch fängt gut an” …

… und mit “gut” ist wahrscheinlich eher “stinklangweilig” gemeint:

  • Rainerle hat vergessen, sein Mikrofon einzuschalten und bereitet sich seinen Kaffee zu.
  • Er ist so früh wach, weil mal wieder ein Hater da war, der “randaliert” hat.
  • Nebenbei schaut er sich ein Letsplay an, doch darauf hat er nun keine Lust mehr und möchte lieber “Animal Crossing” spielen.
  • Es wird sich darüber aufgeregt, dass Melinda am Anfang des Spiels nichts Interessantes zu erzählen hat: “Und das war jetzt derer ihre ganzen Informationen für heude. Wahnsinn. Heftich.” (Dann weißt du ja jetzt, wie sich deine Zuschauer fühlen, wenn sie sich deine Vlogs anschauen.)
  • Heute Nachmittag hat er einen “Termin”.
  • “Das, was in meinem Kanal angezeigt wird, ist keine Businässmail, sondern eine Tschimail, eine Gugelmail-Adresse.”
  • Er wird “maximal” bis 8 Uhr streamen, danach muss er sich nämlich um sein “Tageswerk” kümmern.
  • “Ich glaub’, ich hör’ doch a bisschen früher auf sogar …” (Sehr gerne.)
  • Tschötscho nach knapp über einer Stunde.

Na, das war dir dann jetzt wohl selber zu langweilig.

Gut so.


Am Mittag war es schließlich an der Zeit für eine völlig unerwartete Enthüllung (lel, als ob), die Rainerle mal wieder seine üblichen fünf Minuten Oberwasser bescherte:

Er hat endlich seinen Playbutton von YouTube erhalten und zelebriert das ausgiebig in einem Video mit dem klangvollen Titel “#YouTubeCreatorAwards Danke euch allen ohne euch wäre das nie möglich gewesen” …

  • Ein quietschvergnügtes Rainerle hockt vor dem Greenscreen, um uns zum heutigen “Auspackvideo” zu begrüßen: “Und zwar hab ich ein großes schwarzes Paket, auf dem vorne YouTube draufsteht.” (Oh Gott, jetzt bin ich aber gespannt! Das ist ja kaum auszuhalten. Was da wohl drin sein könnte?!)
  • “Viele von euch denken sich vermutlich schon, was es is’ …” (Auf keinen Fall!)
  • Eigentlich hatte er gar nicht gedacht, dass er sich “wirklich so sehr darüber freuen würde”: “Weil eigentlich isses etwas, was mir jetzt nicht soooo sehr was bedeudet hat … oder besser gesagt, das ist nichts, worauf ich wirklich hingearbeitet hab.” (Arbeit ist schließlich auch ein Fremdwort für dich. Aber davon abgesehen: Wir wissen doch alle, wie sehr du nach ein bisschen Anerkennung lechzt, also erzähl’ uns hier keinen vom Pferd.)
  • Als er gestern wegen seiner Impfschwurbelei einen Communitystrike kassiert hat, hat er schon “einen Schock gekriegt”, weil er sonst eventuell eine ganze Woche bis zur Veröffentlichung dieses Videos hätte warten müssen. (Das hätten wir schon ausgehalten, keine Sorge.)
  • Der Karton wird nun fachmännisch mit einem Messer aus dem neuen Besteckset geöffnet.
  • “Es is’ mein Playbaddn.” (Was für eine Überraschung! Ich werd’ verrückt!)
  • Stolz wie Bolle hält Rainerle seinen neuen Staubfänger in die Kamera: “Präsent tu Drachenlord … äh … for pässing hunderttausend Sappskreiber.”
  • Eigentlich hatte er sich überlegt, seine Auszeichnung hinter sich an die Wand zu hängen, damit man sie in seinen Streams und Videos immer sieht, doch wegen des Greenscreens ist das “vermutlich ned ganz so einfach”.
  • “Vielen, vielen lieben Dank … äh … für diese geile Zeit auf YouTube!” (Du bist echt ein Meister der Verdrängung. Mal sehen, wie lange der Höhenflug dieses Mal anhält.)
  • Er macht bald seit 10 Jahren YouTube … bla bla bla …
  • Rainerle hält sich wegen des Playbuttons nun selbstverständlich für eine special snowflake: “Der Baddn is’ auf jeden Fall ein Zeichen, dass ich halt wirklich einer von den wenigen Menschen bin, die’s wirklich geschafft ham, über 100.000 Abonnenten zu bekommen.” (Du bist auch einer der wenigen Menschen, der sein Leben durch YouTube komplett gegen die Wand gefahren hat. Zur Information: Es gibt ca. 240.000 Kanäle mit über 100.000 Abonnenten.)
  • Irgendwann hätte er auch gerne noch den “eine Million Abonnenten-Baddn”, “das wär’ richtich cool”.
  • Den beigelegten Brief von YouTube kann er uns wegen der Sprachbarriere leider nicht vorlesen. (So ein Pech aber auch.)
  • Der Grund für seine doch sehr verhaltene Laune in den Streams gestern und heute war, dass er sich “Gedanken darüber gemacht" hat, wie er dieses Video hier gestalten wird.
  • Es ist mal wieder Zeit für das Märchen von den "sehr, sehr viele[n]” bekehrten Hatern …
  • Sein Ziel ist es, zu erreichen, dass es “weniger Hass auf der Welt” gibt und aufzuzeigen, “wie grausam” Mobbing ist.
  • “Und deswegen möcht’ ich mich noch mal bei euch bedanken […] für diesen wirklich […] wunderschönen Preis, der mir zeigt: Du hast es geschafft. Du hast ein Ziel erreicht … oder du hast einen Punkt, an dem noch nicht so viele Menschen standen.” (Du tust ja gerade so, als hättest du als erster Mensch den Mars betreten.)
  • Zum Schluss gibt’s noch ein Bild des Playbuttons auf dem hauseigenen Kurzflorteppichboden gepaart mit der üblichen Bettelei um Likes aus dem Off.

Na, damit ist dein Leben ja jetzt ein für alle Mal in Ordnung.

Jedenfalls für die nächsten Stunden.


Am Abend gab’s dann schließlich auch noch den obligatorischen Vlog, in dem es eigentlich ausschließlich um Rainerles neuen Ego-Booster geht:

  • Rainerle begrüßt uns zum Video und teilt mit, dass er bereits seit “6 Uhr morgens” wach ist und sich auch nicht wieder hingelegt hat, weil er die Ankunft seines Playbuttons auf keinen Fall verpassen wollte.
  • “Vielleicht schaffen wir es ja doch irgendwann, ein Zeichen gegen Mobbing zu setzen, und zwar ohne irgendwelche Geldspenden … Na gut, wenn ihr mich natürlich unterstützt, isses eine Sache, weil ich ja als YouTuber auch als Unterhaltungskünstler da bin.” (Wieso kann dich eigentlich niemand leiden? Es ist mir ein Rätsel.)
  • Wegen des Playbuttons “rasten” die Hater mal wieder aus und unterstellen ihm, das gute Stück sei ein “Fake”. (Ich weiß ja nicht, wo du unterwegs warst, aber ich habe niemanden ausrasten sehen, weil du im Besitz dieses wertlosen Playbuttons bist.)
  • Als Beweis dafür, dass seine Auszeichnung wirklich echt ist, hält Rainerle das mitgelieferte Standardschreiben von YouTube in die Kamera: “Des is’ an originales Teil von YouTube … äh … sogar mit ei’m richtich dicken Papier.”
  • Den Brief hat er sich inzwischen von einem “Bekannten” übersetzen lassen und liest ihn uns nun vor.
  • Den Namen des CEOS von YouTube lässt er lieber weg, denn: “Ihr kennt ja meine Community.” (Der Name der Dame ist ja auch wirklich ein streng gehütetes Geheimnis.)
  • Achtung, es folgt bestechende Wingl-Logik: “Rein angenommen, ich hädde ihn mir selbst erstellt oder erstellen lassen - es wär’ trotzdem ein echter, weil es letzten Endes Tatsache is’, dass ich ihn … ääääh … verdient hab, weil ich eben die 100.000 erreicht hab.” (Wie kann ein einzelner Mensch eigentlich so dermaßen viel Unfug reden?)
  • Referat über die Aufrufzahlen seines letzten Videos.
  • “Eigentlich wollt’ ich noch irgendwas über Hater sagen, aber das lass’ ich jetzt weg, ich hab da eigentlich schon ‘n Video zu aufgenommen.” (Das Video kannst du auch direkt wieder löschen.)
  • Vielleicht wird er heute Abend noch mal streamen, momentan “bezweifel[t]” er das allerdings.
  • Tschötschö.


Da man bei Rainerles Ankündigungen ja meistens davon ausgehen kann, dass genau das Gegenteil des Gesagten passiert, war es keine Überraschung, dass er sich kurz nach Erscheinen des Vlogs schon wieder vor die Webcam schwang, um sich wegen des Playbuttons den dicken Pöter pudern zu lassen und uns mit reichlich schiefem Gesang zu quälen:

  • Rainerle versucht momentan sich abzugewöhnen, aus der Flaschen zu trinken, obwohl das eigentlich “keine Rolle spielt”, weil er ja eh alleine wohnt.
  • Jemand fragt, wie es seinem Ohr geht, denn davon hat man lange nichts mehr gehört: “Da gibt’s nix zu hören. Das ist mittlerweile wieder in Ordnung. […] Scheint nichts in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein.” (Höchstwahrscheinlich war es auch schon 10 Minuten nach der Böllerexplosion wieder in Ordnung.)
  • Er ist “total im Eimer”. (Wovon?)
  • Später muss er noch “Aufnahmen” machen, wofür er sich gerade (furchtbar schief und kein Stück textsicher) mit seinen eigenen Songs warm singt.
  • “Ich krieg’ noch 'n Anfall, ich bin gleich wieder da.”
  • 20 Minuten später ist er zurück.
  • “Irgendwie ist mir gerade schlecht.”
  • Bei “Big Brother” würde er nicht mitmache, denn: “Ich hab doch sowas wie Würde.” (Die hast du schon vor Jahren gegen ein paar lausige Klicks eingetauscht.)
  • Er macht Youtube noch so lange, bis er keinen “Spaß” mehr daran hat. (Dann kannst du deine Karriere ja jetzt beenden.)
  • Bettelei um Likes, tschötschö.

Junge, Junge …

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Reicht dann auch für heute, würde ich sagen.

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Datum: 19. Mai 2021
Kategorie: Sonstige

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