DrachenChronik

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Rainer Style

Staatsanwaltschaft legt Berufung ein

Die Staatsanwaltschaft hat Berufung gegen die zweijährige Haftstrafe, die aus dem Urteil des Prozess am 21.10.2021 erging, für den Youtuber Drachenlord eingelegt. Eine höhere Freiheitsstrafe sei in dem Fall erforderlich und angemessen, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Montag in Nürnberg.

Tags: gericht  

25,10,21:  Erforderlich und angemessen

altschauerberganzeiger.com - 26. Okt 2021 09:04:33

“Ich rechne durchaus damit, dass man mich ins Gefängnis stecken will. WILL, wohlgemerkt. Nicht WIRD.”


Wahrscheinlich habt ihr es alle bereits mitbekommen, aber der Vollständigkeit halber sei es trotzdem noch einmal erwähnt:

Am Montagnachmittag wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Berufung gegen die zweijährige Haftstrafe für unseren schwergewichtigen Straftäter eingelegt hat.

Denn: Laut eines Sprechers der Anklagebehörde sei “eine höhere Freiheitsstrafe erforderlich und angemessen”

Und was macht man am besten, wenn man mit beiden Beinen wahrscheinlich noch länger als angenommen im Knast steht?

Genau: Man schwingt sich pünktlich um 18 Uhr vor die Webcam, um neuen Qualitätscontent in Form eines “Dragon Monday Live” zu liefern, in dem man immer noch verdrängt, dass man einer Haftstrafe nicht mehr entgehen kann:

  • Rainerle hockt im Lacoste-Shirt und mit gescheiteltem Haupthaar vor seinem typischen “Dragon Monday”-Hintergrund und entschuldigt sich für eine zweiminütige Verspätung. (Hättest du dir mit deinem Outfit vor Gericht mal auch so viel Mühe gegeben!)
  • Heute war er “den ganzen Tag” damit beschäftigt, den DM vorzubereiten, das war leider etwas “stressich”.

1. “Drachenlordwoche” (Gerichtsverhandlung, “Einblick in das nächste Jahr”) :

  • Von der durch die Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung hat Rainerle erst durch Dritte mitbekommen: “Des wurde mir jetzt von mehreren Leuten gesagt, ich hab’s von offizieller Stelle noch nicht erfahren, deswegen weiß ich nichts in die Richtung, aber soweit ich informiert bin … äh … wenn das stimmt, was die Leude mir jetzt sagen … hat die Staatsanwaltschaft anscheinend Bewährung eingelegt […] uuuund … äh … des is’ mir persönlich ehrlich gesacht ziemlich Latte, ob die des jetzt machen, weil wenn die des nicht gemacht hätten, hätten wir des gemacht.” (Dir ist wirklich nicht klar, dass das für dich absolut nichts Gutes bedeutet und es ein Unterschied ist, ob DU dich um eine Berufung bemühst oder ob die Staatsanwaltschaft es tut, oder? Stichwort “Verschlechterungsverbot”.)
  • Rainerle fragt sich: “Warum geht ihr alle so darauf ab?”
  • Dass die Staatsanwaltschaft gerne “eine höhere Strafe” für ihn erwirkt hätte, ist ihm klar: “Die wollten mir 2,6 Jahre geben, aber was ist da jetzt das Problem?” (Vielleicht solltest du dringend einmal deinen Pflichtverteidiger anrufen, der kann es dir sicher genau erklären.)
  • “Nur, weil die Staatsanwaltschaft die Berufung eingelegt hat, heißt des nicht, dass wir nicht besser davonkommen können.” (Oh, Rainerle! Und wovon träumst du nachts?)
  • Er ist “recht zuversichtlich, was die Zukunft” und “was die Sache angeht”, aber falls er wirklich eine höhere Strafe auferlegt bekommen sollte, “interessiert’s [ihn] ned”: “Ob ich jetzt zwei Jahre oder 2,6 Jahre, also zweieinhalb Jahre absitze, des is’ mir ehrlich gesacht auch Latte.” (Es liegt auch durchaus im Bereich des Möglichen, dass du noch mehr bekommst, Rainerle.)
  • Für die nächste Verhandlung hofft er, “dass es nicht widder so eskaliert, was die ganzen Hater und Herrschaften vor der Sidduation angeht”, weil er “riesen Furore und Aufruhr” vermeiden und “dem Gericht und auch der Staatsanwaltschaft”, seinem “Anwalt und natürlich auch allen anderen Beteilichten von Polizisten” selbstverständlich “keine weiteren Probleme diesbezüglich machen” möchte. (Deine Heuchelei kannst du dir jetzt wirklich sparen, die kauft dir spätestens nach den letzten Tagen sowieso niemand mehr ab.)
  • Eigentlich ist Rainerle aber natürlich auch gar nicht derjeniche, der die Probleme macht, sondern die Hater … (Wer hätte DAS gedacht?)
  • Einige der Hater, die vor Gericht anwesend waren, waren “hässliche Gestalten”. (Du warst aber auch nicht gerade die anmutigste Erscheinung im Saal …)
  • “Es is’ mir letzten Endes an sich eigentlich egal. Also, ob jetzt die Staatsanwaltschaft oder wir Berufung eingelegt haben, macht in MEINEN Augen soweit KEINEN Unterschied.” (In deinen Augen wurdest du ja auch völlig zu unrecht verurteilt und von der Richterin beleidigt …)
  • Noch bevor bekannt geworden ist, dass die Staatsanwaltschaft Berufung einlegt, hat er “standardmäßich” mit seinem “Anwalt telefoniert”, weil er wissen wollte, “ob die Berufung schon eingelegt wurde und so weiter und so fort”: “Und da hat’s ohnehin geheißen, wir würden drauf warten, ob die Staatsanwaltschaft eine Berufung einlegt oder nicht. Wenn sie keine eingelegt hätte, hätten wir am Donnerstag - des is’ wohl ein Standardverfahren […], aber des hat sich auch inzwischen erledicht.”
  • Der Chat soll bitte aufhören, ihn jetzt mit Fragen zum Thema Berufung zu belästigen - dafür ist in der Fragerunde am Ende Zeit.
  • Erneut muss er seine Meinung zur Verhandlung vom Donnerstag äußer: Er wusste natürlich von Anfang an, dass ihn eine “Strafe” erwartet, aber er wusste nicht, ob er “Bewährung bekomm[t]” oder ob er “wirklich eingesperrt werden soll”.

2. “Spiele” (“Metroid”):

  • Rainerle hält stockend sein übliches langweiliges “Dragon Monday”-Referat über das Spiel.

3. “Empfehlungen” (Anime “Tonikawa: Over the Moon for You”):

  • Rainerle hält stockend sein übliches langweiliges “Dragon Monday”-Referat über den Anime.

4. “Metal”:

  • Er stellt uns nun vier Alben von ihm unbekannten Bands vor, die demnächst erscheinen werden. (Ist das nicht ein bisschen sinnlos?)
  • Von jedem Album hat sich unser Metalexperte “einen Song angehört”, weswegen er uns seinen “Eindruck von der Band” mitteilen kann.
  • Rainerle hält stockend sein übliches langweiliges “Dragon Monday”-Referat über die Alben.

5. “YouTube” (“Nächstes Jahr”):

  • “Ich hab’s vor Gericht bereits ausgesagt, eigentlich wollte ich es geheimhalten, ich hab’s jetzt letzten Endes vor Gericht g'sacht gehabt, war mein Fehler, war dumm von mir, aber gut.”
  • Achtung, die Lordschaft enthüllt ihren Masterplan: “Ich möchte Deutschland ‘n bisschen bereisen. Irgendwann auch die Welt, das muss ich dann natürlich schauen, wie’s nach der Gerichtsverhandlung aussieht. Die Gerichtsverhandlung geht natürlich vor, deswegen werd’ ich erst mal wohl in der Umgebung bleiben. Notgedrungen.” (Die einzige Reise, die du in nächster Zeit antreten wirst, wird dich hinter schwedische Gardinen führen.)
  • “Es wird auf jeden Fall so laufen, dass ich vorhab, im kommenden Jahr … äh … viel rumzureisen. […] Ich möcht’ nicht ewig als Vagabund leben.”
  • “Anfangs” wird er in Deutschland bleiben und mit dem Gericht “abklären, ob des in Ordnung ist und so weider”. (Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wirst du schon ab dem Zeitpunkt - ich werfe einfach mal den 5. Januar 2022 in den Raum - ab dem du über keine ordentliche Meldeadresse mehr verfügst, mächtige Probleme bekommen. Deine tollen Pläne kannst du dir also eigentlich auch gleich wieder aus dem Kopf schlagen.)
  • Natürlich wird es “definitiv eine feste Adresse geben auf der [er] erreichbar sein” wird. (Na sicher.)
  • Rainerle wird sich vorerst “maximal” bis nach Österreich oder in die Schweiz begeben und ansonsten in Deutschland bleiben. (Pass nur auf, dass dir diese Vorhaben am Ende nicht noch als Fluchtgefahr ausgelegt wird, lel. Und wie willst das eigentlich ungeimpft bewerkstelligen?)
  • Wann die nächste Gerichtsverhandlung sein wird, weiß er noch, er schätzt aber, dass es sie irgendwann “zwischen Januar und April” stattfinden wird.
  • Während seiner Tournee wird er “höchstwahrscheinlich” weiter Videos drehen, die er allerdings immer erst hochladen wird, wenn er seinen jeweiligen Aufenthaltsort schon wieder verlassen hat.
  • “Die Hater ham sowas in der Art, glaub’ ich, schon vermutet, weil ich sowas in der Art schon mal […] vorhatte. Und da ham se dann irgendwas gesagt von 'Die größte Schnitzeljagd der Welt’ … irgendwie sowas. Voll Schwachsinn.” (“Voll Schwachsinn” ist, dass du ernsthaft meinst, einer Gefängnisstrafe noch irgendwie entgehen zu können.)
  • “Mein Plan ist, nach Möglichkeit den Hatern so wenig Angriffsfläche wie möglich zu geben, indem ich nicht mehr groß über sie rede, indem ich möglichst WEIT weg bin, indem ich möglichst VIEL unterwegs bin und ihnen dadurch die Möglichkeit nehme, mir irgendwo aufzulauern, mich irgendwie zu nerven.” (Das wird aber nichts bringen, solange du dich weiterhin im Internet bewegst, da du provozierst, sobald du den Mund aufmachst. Die Staatsanwältin hat es gut erkannt und benannt: “Tatort Internet”.)
  • Dass es trotzdem “irgendwelche Aufnahmen” von ihm geben wird, “lässt sich nicht vermeiden”.
  • “Wenn ich wirklich eingesperrt werden MUSS, also wenn ich quasi wirklich gerichtlich dazu noch mal verurteilt werde nach der Bewährung, dann sieht die Sache natürlich anders aus mit der Jahresplanung für nächstes Jahr, aber im Moment isses ja so, dass ich noch absolut keine Ahnung hab, wann überhaupt die Verhandlung is’.” (Da weiß man doch wirklich nicht, ob man bei so viel Blauäugigkeit lachen oder weinen soll.)
  • Sollte die Verhandlung noch dieses Jahr stattfinden, wird er seine Pläne “über den Haufen werfen” oder “anpassen” müssen.

6. “Fan der Woche”:

  • Noch bevor der Fan der Woche gekürt werden kann, muss schnell noch eine Runde ins Telefon gepöbelt werden: “Stirb in der Hölle, du Bastard! Wenn du mich anrufst, dann kriegste eben a paar aufs Maul! Arschloch!” (Du willst keine Angriffsfläche mehr bieten, man merkt es deutlich.)
  • Der letzte Fan der Woche hat seine Chance auf den Zugang zum Discord “verwirkt”, weil er sich “nicht gemeldet” hat.
  • Überraschenderweise wird der Fan der Woche dieses Mal ein Drachi, der ihm “im letzten oder vorvorletzten Stream 100€ auf einen Schlag gespendet hat”. (Na, sowas!)
  • Selbstverständlich erhält der Drachi den Titel nicht, weil er so viel Geld gespendet hat, sondern weil Rainerle die “Situation für bewundernswert fand”. (Mein Fan der Woche ist aus bekannten Gründen übrigens die Staatsanwältin.)

Zeit für die “Fragerunde”:

  • Rainerle hat vor, während seiner Reisen “in Hotels zu schlafen”, aber vielleicht wird er auch mal im Auto “oder in Raststätten” nächtigen. (Mal ganz abgesehen von der Haftstrafe: Du besitzt doch noch nicht einmal ein fahrtüchtiges Auto und angesichts deines Schuldenberges rückt der Ford Ranger wohl in noch viel weitere Ferne …)
  • Ein Bier kann man am Zaun nicht mit ihm zusammen trinken, denn jeder, der vor seinem Haus steht, ist für ihn ein Hater.
  • Für seine Streams wird er sich eine Handyhalterung für das Auto zulegen. (Über so einen Schwachsinn machst du dir jetzt Gedanken. Es ist wirklich unfassbar.)
  • Die Frage des Impressums wird er noch klären müssen, doch zum Glück hat er einen “direkten Draht zu YouTube”.
  • Was er heute Abend noch vorhat, ist “Privatangelegenheit”.
  • Auf seinen neuen Lebensabschnitt freut er sich “natürlich”, weil sich ihm dank seines YouTube-Moneys und der Veräußerung seines Hauses viele neue “Möglichkeiten” eröffnen, die er früher nicht hatte.
  • “Ich rechne durchaus damit, dass man mich ins Gefängnis stecken will. WILL, wohlgemerkt. Nicht WIRD.” (Ich drücke es jetzt einfach mal mit den Worten eines alten Freundes aus: “Da kriegste doch die Tür nicht zu!”)
  • “Ich werd’ nicht meine Planung komplett über den Haufen werfen, bevor’s nicht nötich is’.” (Rainerle: Es IST nötig.)
  • “Ich plane im Moment für verschiedene Individualitäten.” (Meinten Sie: Eventualitäten)
  • Was der “Black Friday” ist, weiß er nicht.
  • Wie der Alltag im Gefängnis aussieht, weiß er nicht, weil er sich damit nie “auseinandergesetzt” hat, aber wahrscheinlich wird es “nicht so laufen wie im Prison Simulator”, weil wir schließlich “nicht in den USA” sind. (Und außerdem spielst du in deinem Fall wohl auch den Gefangenen und nicht den Justizvollzugsbeamten.)
  • “Vier Drachen und der Metal” gibt es nicht mehr, weil er “irgendwann keine Ideen” mehr neue Folgen hatte.
  • “Hervorragend. Ein paar Vollidioten vor meiner Haustür. Schaun wer mal, ob wir ihnen Angst machen können.” Dann greift er zur Taschenlampe und leuchtet damit aus dem Fenster. (Wieso sollte man deswegen Angst bekommen?)
  • Es folgt das übliche Gemecker über die angeblich arbeitslosen Besucher.
  • Gepampe, weil ein Drachis nach seiner Lieblingsband gefragt hat.
  • Wichtig: Rainerle besitzt keine “DDR-Möbel”: “DDR-Möbel? Dir is’ schon klar, wo ich leb’, oder? Ich leb’ in Mittelfranken, das is’ keine DDR, du Vogel." 
  • Ansage an den Besucher: "Ja, schrei’ die ganze Nachberschafr z'amm, beweis’ weiter, was für a Vollidiot du bist. […] Ganze Nachberschaft z'ammschreien wie 'n Stück Scheiße, das ma’ is’.”
  • “Jeder andere hätte den Hatern schon längst die Fresse so eingeschlagen, dass se im Krankenhaus landen würden. Aber nicht ich, weil ich mich ja zu sehr unter Kontrolle hab. LEIDER.” (Sowas hört die Staatsanwältin sicher gerne.)
  • Anruf bei der Polizei, weil er sich wegen des “Geschrei[s]” der Besucher nicht mehr “konzentrieren” kann.
  • Das Format “Lustlord” wird es nicht mehr geben, weil es Rainerle “zu blöd geworden ist”, dass die Leute immer nur “rumtrollen” und ihn “verarschen” wollen. Die Zuschauer hatten schließlich ihre Chance, eine weitere wird es erst mal nicht geben. (Die Drachis sind also quasi ebenfalls sogenannte “Bewährungsversager”.)
  • Von seinen Sachen wird er vor dem Umzug nichts verkaufen: “Entweder ich nehm’s mit oder ich verschrotte es.”
  • Tüdelü nach einer Stunde und 16 Minuten.

Und das war es dann auch glücklicherweise schon für den Montag.

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Ich frage mich wirklich, wie lange du diese Verdrängungstaktik gepaart mit deiner absurden Traumtänzerei noch durchhalten kannst.

Irgendwann muss dich die Realität doch einholen … 

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